DES KAISERS JÄGER
Historischer Roman 
von Thassilo Vandler 

Willkommen beim Verlag der Buchhandlung Neues Leben, Ihrem Ort für authentische Literatur, spannende Unterhaltung und klassische Romane! 

Mit dem Buch "Des Kaisers Jäger" liegt eine packende Erstveröffentlichung vor, die den historischen Roman wieder salonfähig macht. 

Ladenpreis 24,90 EUR + + + 
496 Seiten, gebundene Ausgabe (Hardcover)
ISBN 978-3-200-09851-0

Die Geschichte und ihr Held und ein unbekannter Verfasser.

Eine kleine Zusammenfassung des Geschehens und Roman-Hintergrundes.

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"Der dreißigjährige Krieg war ein Gewitter bei Nacht, 
auf das kein Regenbogen folgte."
Wolfgang Menzel (1798 - 1873)

LESUNGEN 2024

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Aus dem Buch:
1. Kapitel

Ob es unser Dorf heute noch gibt weiß ich nicht. Es ist in der Nähe von Mosbach. Da gewesen bin ich in meiner Kindheit nie. Ich wußte damals kaum, dass Mosbach in der Pfalz lag und dass unser hoher Herr in Heidelberg residierte. Schon Mosbach war für mich unerreichbar. Aber, gehört hatte ich von diesem Städtchen und es kam mir wie der Mittelpunkt der Welt vor. 

Katztal hieß das Nest, wo unsere Hütte stand. Doch dieser Name ist eigentlich auch nicht wirklich wichtig. Eine erste Wendung nahm mein Leben durch die Lehre beim Küster Neidhardt. Er war wohl früh zum Mönch bestimmt, aber dann, wie er sagte, „gefallen“. Zum Mönch wurde er also nicht mehr, hatte aber noch Lesen und Rechnen gelehrt bekommen. Nun war er seit einigen Jahren Küster in Billigheim und kam einmal die Woche, um die Kinder hier in der Bibel zu unterrichten. Dem Pfaffen selbst war die Reise auf seinem Esel wohl zu beschwerlich und der Neidhardt war unter der Woche ja abkömmlich. Ich glaube, er war nicht nur einmal gefallen und seine Vorsteher waren froh, ihn in Bewegung zu halten. Anfangs war es für mich eine gute Ausrede, um der Arbeit zu entfliehen. Da konnten ein paar Stunden zuhören, Buchstaben kritzeln und ähnliches nicht schaden. Bald war mir diese Unterweisung aber zu langweilig und ich versuchte mich schnell wieder zu drücken. Leider hatte der alte Neidhardt an mir einen Narren gefressen. Seine biergetränkten Augen wollten in mir Talent erkennen und er stellte mir immer die schweren Aufgaben. Besonders im Rechnen wäre ich besser als die anderen Buben. Mich interessierte aber mehr, wie ich von seinen lispelnd und mit langen Pausen vorgebrachten Aufgaben entfliehen konnte. Ein Gespräch mit meiner Mutter, dass ich doch einmal die Woche auch zum Unterricht nach Billigheim sollte, war schnell beendet, da sie natürlich nicht die drei Pfennige im Monat dafür aufbringen konnte. Vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn ich mich wie geplant davon geschlichen hätte...

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